Quartierswerkstatt

Am Mittwoch, den 4. Oktober 2017 hat in den Räumlichkeiten der AWO Begegnungsstätte Westerfilde von 18 bis 20 Uhr die erste Quartierswerkstatt des Projekts DoNaPart stattgefunden.

In einer kurzen Kennenlern- und Austauschrunde, konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits über Problemlagen, Schwierigkeiten und Veränderungs-möglichkeiten in Westerfilde-Bodelschwingh austauschen. Nachdem das DoNaPart-Team einige Hintergrundinformationen geliefert hatte, wurden entsprechend der drei Lebensbereiche Konsum, Energie und Mobilität drei Thementische gebildet. An den Thementischen fanden nun offene Diskussionsrunden zu den geteilten Änderungswünschen und konkreten Aktionen statt. Im Rahmen der Diskussionsrunden sind gemeinsam tolle Ergebnisse erarbeitet worden, die nachfolgend in zusammengefasster Form vorgestellt werden:

Im Fokus des Lebensbereiches Konsum stand dabei die Nahversorgungssituation um die Westerfilder Straße. Vor allem das Fehlen eines Vollversorgers und eines Drogeriemarktes wurden von den Teilnehmenden bemängelt. Als Lösungsmöglichkeiten wurden u.a. mobile Lieferdienste, die Einrichtung eines Wochenmarktes und alternative Möglichkeiten, wie verschiedene Tauschbörsen oder das Aufstellen eines Bücherschranks diskutiert.

Vor allem die fehlenden Übersetzungen von Energieberatungen und Informations-materialien in verschiedene Sprachen wurden im Lebensbereich Energie bemängelt. Auch stellen für viele Haushalte hohe Nebenkostenabrechnungen und Nachzahlungen für Strom und Wärme ein Problem dar. Zur Lösung der Probleme schlugen einige Teilnehmer vor, mehrsprachige Informationsmaterialien zu verbreiten. Zudem sollten Dolmetscher für Beratungsangebote zur Verfügung gestellt werden.

Als Herausforderung im Bereich der Mobilität wurde die Sicherheit im Straßenverkehr identifiziert. Ebenfalls wurden infrastrukturelle Defizite in der Barrierefreiheit von Fußwegen, Bushaltestellen und Straßenübergängen angemerkt. Lösungsvorschläge konzentrierten sich an dieser Stelle auf Aktionen und Projekten, die gemeinschaftlich umsetzbar sind und keine langwierigen und umfangreichen baulichen Veränderungen benötigen. Als vielversprechende Ideen erwiesen sich: Eine Neuauflage des beliebten Fahrradnachmittags, eine nachbarschaftlich organisierte Wegbegleitung für Seniorinnen und Senioren oder körperlich Beeinträchtigten und der Verleih von privaten Autos.

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