Rückblick auf die Abschlusstagung: DoNaPart zieht Bilanz

Nachhaltige Stadtentwicklung und die Steigerung der Lebensqualität für die Menschen in den Quartieren sind Gemeinschaftsaufgaben! Die zentrale Herausforderung liegt darin, Stadtentwicklungsprozesse gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu gestalten und diese dabei zu unterstützen, ihre eigenen Vorstellungen von Nachhaltigkeit und Lebensqualität verwirklichen zu können. Dies zu ermöglichen, stand im Fokus des nun beendeten Projekts „Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation.“ – kurz DoNaPart.

Am Freitag, den 11. Oktober 2019 präsentierten die Projektbeteiligten aus Dortmund Westerfilde & Bodelschwingh sowie Expertinnen und Experten aus Karlsruhe und Wuppertal ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aus den jeweiligen Quartieren. In der Diskussion am Nachmittag stand der Austausch zwischen den 50 Teilnehmenden aus Wissenschaft und Praxis im Mittelpunkt. Dabei ging es zum Beispiel darum, wie Menschen zum Mitmachen motiviert und befähigt werden können oder wie Forschung und Praxis voneinander lernen können. Anlaufpunkt für den Austausch war anschließend auch ein sogenannter Transformationsbasar, auf dem sich verschiedene Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet präsentierten.

DoNaPart war ein Forschungsprojekt, das gemeinsam von der Fachhochschule Dortmund, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), dem Wuppertal Institut und der Koordinierungsstelle „nordwärts“ der Stadt Dortmund durchgeführt wurde. In den Dortmunder Stadtteilen Westerfilde & Bodelschwingh trafen im Zuge des Projekts Bewohnerschaft, städtische Verwaltung und Wissenschaft zusammen, entwickelten Ideen und realisierten konkrete Projekte. Durch das gemeinschaftliche Handeln konnten psychologische, soziale und institutionelle Ressourcen aufgebaut und Impulse gesetzt werden, die das Quartier zu einem lebenswerteren und nachhaltigeren Ort gemacht haben. Im Fokus standen dabei Ideen und Aktionen in den Lebensbereichen Energie, Mobilität und Konsum. Das Projekt wurde im Förderschwerpunkt ‚Sozial-Ökologische Forschung‘ im Rahmen der Fördermaßnahme ‚Nachhaltige Transformation urbaner Räume‘ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Aktuell erarbeiten die beteiligten Institutionen den Abschlussbericht zum Projekt, mit detaillierten Informationen zum Prozess, den Ergebnissen und Wirkungen sowie den abgeleiteten Handlungsempfehlungen.

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