Rückschau: Projekt „Stromspardetektive“ – Kindergartenkinder auf der Suche nach versteckten Stromfressern

Im Zeitraum zwischen Oktober bis November 2018 kooperierte das Projekt DoNaPart mit dem FABIDO Familienzentrum Speckestraße 17 um gemeinsam mit Vorschulkindern dem Thema „Strom“ auf die Spur zu gehen. Dabei stand das spielerische Lernen und Entdecken im Vordergrund.

Das Projekt „Stromspardetektive“ hat ganz bewusst einen Fokus auf die Altersgruppe von Kindergartenkindern gelegt. Denn Kinder wollen selbstständig spielen und die Welt entdecken. Diese Eigenschaften machten wir uns zunutze um gemeinsam mit den Jüngsten unserer Gesellschaft herauszufinden, wie Strom produziert wird und was nachhaltige Energienutzung bedeutet. Getreu nach dem Motto: „früh übt sich im verantwortungsbewussten Umgang mit Strom und Energie“. Im Idealfall nehmen die Kinder das Erlernte mit nach Hause und geben Tipps und Tricks an Verwandte und Freunde weiter.

Einmal pro Woche hat sich die junge Projektgruppe für jeweils 90-120 Minuten in den Räumlichkeiten des Familienzentrums Speckstraße 17 getroffen. Daran teilgenommen haben insgesamt 8 Kinder, die im Sommer dieses Jahres in die Grundschule gehen werden. Anwesend für die Betreuung und Durchführung des Projekts waren die Erzieherin Rebecca Hagemes sowie die DoNaPart Mitarbeiterinnen Mara Stiehm und Juliane Lunge. Durch diese intensive Betreuung wurde gewährleistet, dass den Kindern bei Experimenten immer ein Ansprechpartner für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung stand.

Gemeinsam mit unserem Wappentier, dem Klimaluchs Tim, lernte die Gruppe Kinder spielerisch welche Stromerzeugungsarten es gibt und wofür Strom im Alltag benötigt wird. Jede Stunde stand dabei unter einem eigenen Thema wie zum Beispiel „Windenergie“ oder „Klimawandel“. Möglichst kindgerecht wurden mithilfe von Geschichten, Spielen, Videos, Ausmalbildern und Experimenten die wichtigsten Aspekte vermittelt. So haben die Kinder gelernt, welche Arten von erneuerbaren Energien es gibt. Und, dass Strom bevor dieser aus der Steckdose kommt, in einem Kraftwerk erzeugt wurde und was Stromsparen mit dem Klimawandel zu tun hat.

Nachdem die Theorie leicht verständlich erklärt wurde, konnten die Kinder das Erlernte in die Tat umsetzen. So wurde beispielsweise mit einem selbst gebastelten Wasserrad die Kraft des Wassers mit eigenen Augen betrachtet. Unter den Wasserhahn gehalten dreht sich das Rad ganz schön schnell – da waren selbst die Kinder erstaunt. Mitmachaktionen wie diese kommen bei den Kindern natürlich gut an. In den letzten Wochen haben wir gemeinsam mit den Kid mithilfe von Solartrichtern die Sonnenenergie gespürt, ein Energiesparmemory gespielt und sind in den Räumen der KiTa auf Stromsuche gegangen.

Ein besonderes Highlight war das Basteln einer Laterne mit eigenem Stromkreis. Dazu erhielt jedes Kind die notwendigen Materialien wie eine Batterie, Kabel, Schalter und Lämpchen. Stets unter Anleitung wurde der Stromkreis zusammengesteckt und ausprobiert. Die Kinder lernen schnell, dass die Lampe nur leuchten kann sobald alle Teile miteinander verbunden sind. Ist eines der Kabel locker, fließt kein Strom und die Lampe kann nicht leuchten.

Um das Projekt auch in den nächsten Jahren mit den Vorschulkindern wieder durchführen zu können, wurden die Projektinhalte in einer Broschüre zusammengestellt. Darin enthalten sind thematisch passende Vorlesegeschichten, Experiment- und Spielanleitungen sowie Hintergrundinformationen zu dem Thema nachhaltige Energienutzung und –Erzeugung.

Die Broschüre kann auf Anfrage erhalten werden. Ansprechpartner sind hier zu finden: AnsprechpartnerInnen

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Weihnachtspause

Heute fand die letzte Sprechstunde dieses Jahres statt. DoNaPart verabschiedet sich damit in die Weihnachtspause. Weiter geht es ab dem 08.01.2019 am gewohnten Ort und zu gewohnter Uhrzeit: dienstags 15:00 – 18:30 und donnerstags 10:00 – 13:00 im Quartiersbüro an der Westerfilder Straße 23.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern für das Engagement und die Beteiligung an unseren Mitmach-Aktionen zu bedanken!

Wir freuen uns auf ein engagiertes neues Jahr 2019 und wünschen eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit!

Westerfilde-Bodelschwingh hat einen Tauschschrank

Wir alle kennen das: Jede/r von uns hat Dinge, die wir mal benutzt haben, jedoch inzwischen nicht mehr brauchen. Damit diese Dinge nicht irgendwo herumliegen und in Vergessenheit geraten, oder womöglich weggeschmissen werden, gibt es in Westerfilde-Bodelschwingh bald einen Tauschschrank.

Dieser steht nun im Eingangsbereich des Quartiersbüros in der Westerfilder Straße 23 stehen. Der Tauschschrank ist für alle öffentlich zugänglich und kann kostenlos genutzt werden.

Zu den Sprechzeiten im Quartiersbüro (jeden Dienstag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch von 14:00 bis 18:00 Uhr und Donnerstag von 10:00 bis 13:00 Uhr) habt ihr die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Dinge euren Mitmenschen zur Verfügung zu stellen und selber an Dinge zu kommen, für die ihr kein Geld ausgeben wollt. Ganz nebenbei tut ihr dabei etwas Gutes für unsere Umwelt, weil weniger Müll anfällt. Und vielleicht sorgt der Tauschschrank auch für das ein oder andere nette Gespräch mit Menschen aus der Nachbarschaft.

Folgende Regeln sind bei der Nutzung des Tauschschranks zu beachten:

  • Jede/r kann kostenlos Dinge reinlegen und mitnehmen.
  • Die abgelegten Dinge sollten sauber und verwendbar
  • Mitgebrachte Dinge bitte einsortieren. Tüten und Säcke gehören nicht in den Schrank. Neben dem Schrank wird nichts deponiert.
  • NICHT in den Schrank gehören: Lebensmittel, Sondermüll, Verschmutzte oder kaputte Dinge, sehr große Dinge (für diese wird am Tauschschrank ein Aushang angebracht)

Für die erstmalige Bestückung des Tauschschranks ist eine kleine Eröffnungsveranstaltung geplant. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze über einen Aushang im Schaufenster des Quartiersbüro, die Lokalpresse sowie über unsere Facebook- und Internetseite.

Einladung zum offenen Freifunk-Treffen

Seit Mitte des Jahres trifft sich die Freifunk-Initiative monatlich im Quartiersbüro. Für den kommenden Dienstag, 18.12. ab 17:30, laden wir zum Jahresausklang nochmal alle Interessierten ins Quartiersbüro ein, zu einem offenen Austausch über Freifunk in Westerfilde-Bodelschwingh.
 
Wie funktioniert Freifunk?
Warum ist Freifunk gut für Westerfilde-Bodelschwingh?
Wie installiert man einen Router?
Wie kann man mitmachen?
 
Wir wollen Raum bieten, um uns in entspanntem Rahmen kennenzulernen, Fragen zu klären und Ideen zu entwickeln!
 
Bei Interesse einfach spontan und unkompliziert vorbeischauen. Vorwissen ist nicht erforderlich! Wir freuen uns auf euch!
 
Mehr Infos gibt es auf Facebook.

Rückschau: Bushäuschen für einen Tag

Bürgerinnen und Bürger diskutierten an der Bushaltestelle Mosselde mit Bezirksvertretern und der DSW21 über fehlenden Wetterschutz und Sitzgelegenheiten an den Bushaltestellen im Stadtteil und sammelten Ideen zur Verbesserung. Nachbarschaftlicher Zusammenhalt und Selbsthilfe standen dabei hoch im Kurs.

Wer an einem regnerischen Tag schon mal mit dem Bus in Westerfilde-Bodelschwingh unterwegs war, kennt die Situation: An zahlreichen Bushaltestellen im Quartier gibt es keinen ausreichenden Wetterschutz und keine Sitzgelegenheiten.

Am Donnerstag, 15. November hatte das Projekt DoNaPart (Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation.) daher zu einem Aktionstag aufgerufen. Unter dem Motto ‚Bushäuschen für einen Tag‘ standen an der Bushaltestelle Mosselde (Westerfilder Str. 19) zwischen 12:00 und 18:00 Uhr ein symbolisches Bushäuschen und eine grüne Sitzbank und luden ein zum Austausch und zur Ideensuche. Mit der Aktion sollten Wege aufzeigt werden, wie sich die Bewohnerinnen und Bewohner selbst dafür einsetzen können, die Aufenthaltsqualität an Bushaltestellen zu steigern (siehe Plakate im Anhang).

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Fraktionen der Ortspolitik, Mitglieder des Seniorenbeirats und auch der Bezirksbürgermeister folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit mit den Nutzerinnen und Nutzern des Nahverkehrs ins Gespräch zu kommen. Auch ein Vertreter der DSW21 war anwesend und stellte dar, auf welche Weise sich die Verkehrsbetriebe für eine gute Ausstattung der Bushaltestellen einsetzen und warum aus baulichen oder finanziellen Gründen an manchen Orten die Errichtung eines Bushäuschens nicht möglich ist.

Geht nicht gibt’s nicht. Wenn der übliche Weg nicht möglich ist, muss gemeinsam nach Alternativen gesucht werden. Dies ist der Standpunkt der ebenfalls anwesenden Ute Pahl. Die Seniorin setzt sich bereits seit längerer Zeit mit Nachdruck für einen Unterstand an der Haltestelle Boschkamp ein und kann erste Erfolge verbuchen. Bei einer Unterschriftenaktion in der Nachbarschaft sammelte sie über 100 Unterschriften und brachte das Thema in die Bezirksvertretung. In einem nächsten Schritt möchte sie noch einmal das Gespräch mit den Eigentümern der anliegenden Grundstücke suchen, deren Zustimmung bei der Errichtung eines Unterstands notwendig ist.

Dass sie nicht alleine ist mit ihrem Standpunkt zeigte eine Befragung der vorbeikommenden Fahrgäste am Aktionstag. 89 der 94 Befragten antworteten auf die Frage „Sind sie zufrieden mit der Ausstattung der Bushaltestellen in Westerfilde-Bodelschwingh?“ mit „Nein, es muss sich etwas ändern.“.

Maximilian Schmies vom Projekt DoNaPart zieht eine positive Bilanz: „In vielen Gesprächen zeigte sich, dass die fehlenden Bushäuschen ein Thema sind, was die Menschen im Stadtteil bewegt. Gleichzeitig wurde klar, dass Verkehrsbetriebe und Ortspolitik gewillt sind etwas zu verändern, ihnen an manchen Stellen aber die Hände gebunden sind.“

Um Bewegung in die Sache zu bringen, könnte nachbarschaftlicher Zusammenhalt und Selbsthilfe der Schlüssel sein. Wo der Gehsteig zu schmal für einen Unterstand ist, könnte beispielsweise an Privathäusern ein Glasdach angebracht oder eine Bank verankert werden. Die Mitmacherinnen und Mitmacher des Aktionstags waren sich einig, dass dies eine zwar ungewöhnliche aber sehr vielversprechende Möglichkeit darstellen könnte, damit in Zukunft niemand mehr im Regen stehen muss.

Die Ergebnisse und Ideen aus dem Aktionstag werden nun von DoNaPart aufbereitet, an die DSW21 und die Lokalpolitik weitergeben und auf der Website für interessierte Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung gestellt.

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