Weihnachtspause

Heute fand die letzte Sprechstunde dieses Jahres statt. DoNaPart verabschiedet sich damit in die Weihnachtspause. Weiter geht es ab dem 08.01.2019 am gewohnten Ort und zu gewohnter Uhrzeit: dienstags 15:00 – 18:30 und donnerstags 10:00 – 13:00 im Quartiersbüro an der Westerfilder Straße 23.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern für das Engagement und die Beteiligung an unseren Mitmach-Aktionen zu bedanken!

Wir freuen uns auf ein engagiertes neues Jahr 2019 und wünschen eine fröhliche und besinnliche Weihnachtszeit!

Westerfilde-Bodelschwingh hat einen Tauschschrank

Wir alle kennen das: Jede/r von uns hat Dinge, die wir mal benutzt haben, jedoch inzwischen nicht mehr brauchen. Damit diese Dinge nicht irgendwo herumliegen und in Vergessenheit geraten, oder womöglich weggeschmissen werden, gibt es in Westerfilde-Bodelschwingh bald einen Tauschschrank.

Dieser steht nun im Eingangsbereich des Quartiersbüros in der Westerfilder Straße 23 stehen. Der Tauschschrank ist für alle öffentlich zugänglich und kann kostenlos genutzt werden.

Zu den Sprechzeiten im Quartiersbüro (jeden Dienstag von 10:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch von 14:00 bis 18:00 Uhr und Donnerstag von 10:00 bis 13:00 Uhr) habt ihr die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Dinge euren Mitmenschen zur Verfügung zu stellen und selber an Dinge zu kommen, für die ihr kein Geld ausgeben wollt. Ganz nebenbei tut ihr dabei etwas Gutes für unsere Umwelt, weil weniger Müll anfällt. Und vielleicht sorgt der Tauschschrank auch für das ein oder andere nette Gespräch mit Menschen aus der Nachbarschaft.

Folgende Regeln sind bei der Nutzung des Tauschschranks zu beachten:

  • Jede/r kann kostenlos Dinge reinlegen und mitnehmen.
  • Die abgelegten Dinge sollten sauber und verwendbar
  • Mitgebrachte Dinge bitte einsortieren. Tüten und Säcke gehören nicht in den Schrank. Neben dem Schrank wird nichts deponiert.
  • NICHT in den Schrank gehören: Lebensmittel, Sondermüll, Verschmutzte oder kaputte Dinge, sehr große Dinge (für diese wird am Tauschschrank ein Aushang angebracht)

Für die erstmalige Bestückung des Tauschschranks ist eine kleine Eröffnungsveranstaltung geplant. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze über einen Aushang im Schaufenster des Quartiersbüro, die Lokalpresse sowie über unsere Facebook- und Internetseite.

Einladung zum offenen Freifunk-Treffen

Seit Mitte des Jahres trifft sich die Freifunk-Initiative monatlich im Quartiersbüro. Für den kommenden Dienstag, 18.12. ab 17:30, laden wir zum Jahresausklang nochmal alle Interessierten ins Quartiersbüro ein, zu einem offenen Austausch über Freifunk in Westerfilde-Bodelschwingh.
 
Wie funktioniert Freifunk?
Warum ist Freifunk gut für Westerfilde-Bodelschwingh?
Wie installiert man einen Router?
Wie kann man mitmachen?
 
Wir wollen Raum bieten, um uns in entspanntem Rahmen kennenzulernen, Fragen zu klären und Ideen zu entwickeln!
 
Bei Interesse einfach spontan und unkompliziert vorbeischauen. Vorwissen ist nicht erforderlich! Wir freuen uns auf euch!
 
Mehr Infos gibt es auf Facebook.

Rückschau: Bushäuschen für einen Tag

Bürgerinnen und Bürger diskutierten an der Bushaltestelle Mosselde mit Bezirksvertretern und der DSW21 über fehlenden Wetterschutz und Sitzgelegenheiten an den Bushaltestellen im Stadtteil und sammelten Ideen zur Verbesserung. Nachbarschaftlicher Zusammenhalt und Selbsthilfe standen dabei hoch im Kurs.

Wer an einem regnerischen Tag schon mal mit dem Bus in Westerfilde-Bodelschwingh unterwegs war, kennt die Situation: An zahlreichen Bushaltestellen im Quartier gibt es keinen ausreichenden Wetterschutz und keine Sitzgelegenheiten.

Am Donnerstag, 15. November hatte das Projekt DoNaPart (Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation.) daher zu einem Aktionstag aufgerufen. Unter dem Motto ‚Bushäuschen für einen Tag‘ standen an der Bushaltestelle Mosselde (Westerfilder Str. 19) zwischen 12:00 und 18:00 Uhr ein symbolisches Bushäuschen und eine grüne Sitzbank und luden ein zum Austausch und zur Ideensuche. Mit der Aktion sollten Wege aufzeigt werden, wie sich die Bewohnerinnen und Bewohner selbst dafür einsetzen können, die Aufenthaltsqualität an Bushaltestellen zu steigern (siehe Plakate im Anhang).

Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Fraktionen der Ortspolitik, Mitglieder des Seniorenbeirats und auch der Bezirksbürgermeister folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit mit den Nutzerinnen und Nutzern des Nahverkehrs ins Gespräch zu kommen. Auch ein Vertreter der DSW21 war anwesend und stellte dar, auf welche Weise sich die Verkehrsbetriebe für eine gute Ausstattung der Bushaltestellen einsetzen und warum aus baulichen oder finanziellen Gründen an manchen Orten die Errichtung eines Bushäuschens nicht möglich ist.

Geht nicht gibt’s nicht. Wenn der übliche Weg nicht möglich ist, muss gemeinsam nach Alternativen gesucht werden. Dies ist der Standpunkt der ebenfalls anwesenden Ute Pahl. Die Seniorin setzt sich bereits seit längerer Zeit mit Nachdruck für einen Unterstand an der Haltestelle Boschkamp ein und kann erste Erfolge verbuchen. Bei einer Unterschriftenaktion in der Nachbarschaft sammelte sie über 100 Unterschriften und brachte das Thema in die Bezirksvertretung. In einem nächsten Schritt möchte sie noch einmal das Gespräch mit den Eigentümern der anliegenden Grundstücke suchen, deren Zustimmung bei der Errichtung eines Unterstands notwendig ist.

Dass sie nicht alleine ist mit ihrem Standpunkt zeigte eine Befragung der vorbeikommenden Fahrgäste am Aktionstag. 89 der 94 Befragten antworteten auf die Frage „Sind sie zufrieden mit der Ausstattung der Bushaltestellen in Westerfilde-Bodelschwingh?“ mit „Nein, es muss sich etwas ändern.“.

Maximilian Schmies vom Projekt DoNaPart zieht eine positive Bilanz: „In vielen Gesprächen zeigte sich, dass die fehlenden Bushäuschen ein Thema sind, was die Menschen im Stadtteil bewegt. Gleichzeitig wurde klar, dass Verkehrsbetriebe und Ortspolitik gewillt sind etwas zu verändern, ihnen an manchen Stellen aber die Hände gebunden sind.“

Um Bewegung in die Sache zu bringen, könnte nachbarschaftlicher Zusammenhalt und Selbsthilfe der Schlüssel sein. Wo der Gehsteig zu schmal für einen Unterstand ist, könnte beispielsweise an Privathäusern ein Glasdach angebracht oder eine Bank verankert werden. Die Mitmacherinnen und Mitmacher des Aktionstags waren sich einig, dass dies eine zwar ungewöhnliche aber sehr vielversprechende Möglichkeit darstellen könnte, damit in Zukunft niemand mehr im Regen stehen muss.

Die Ergebnisse und Ideen aus dem Aktionstag werden nun von DoNaPart aufbereitet, an die DSW21 und die Lokalpolitik weitergeben und auf der Website für interessierte Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung gestellt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bushäuschen für einen Tag

Am 15. November werden in Westerfilde-Bodelschwingh Wege aufgezeigt, wie durch gemeinsames Engagement die Aufenthaltsqualität an Bushaltestellen verbessert werden kann.

Wer an einem regnerischen Tag schon mal mit dem Bus in Westerfilde-Bodelschwingh unterwegs war, kennt die Situation: An zahlreichen Bushaltestellen im Quartier gibt es keinen ausreichenden Wetterschutz und keine Sitzgelegenheiten.

Dabei ist klar, dass ein gut ausgebauter öffentlicher Personennahverkehr mit komfortablen Haltestellen die Teilhabe am sozialen Leben ermöglicht. Unter dem Mangel an Wartehäuschen leiden insbesondere Kinder, Seniorinnen und Senioren und mobilitätseingeschränkte Personen, die auf den Bus als Verkehrsmittel angewiesen sind. Busfahren ist zudem eine umweltfreundliche Art sich fortzubewegen und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Für den 15. November ruft das Projekt DoNaPart (Dortmund. Nachhaltigkeit. Partizipation.) daher zu einem Aktionstag auf. Unter dem Motto ‚Bushäuschen für einen Tag‘ wird an der Bushaltestelle Mosselde (Westerfilder Str. 19) zwischen 12:00 und 18:00 Uhr ein symbolisches Bushäuschen errichtet.

Maximilian Schmies vom Projekt DoNaPart beschreibt die Idee der Aktion: „Mit dem ‚Bushäuschen für einen Tag‘ möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Situation des Nahverkehrs in Westerfilde-Bodelschwingh verbessert werden kann. Wir wollen Wege aufzeigen, wie sich die Betroffenen selbst dafür einsetzen können, die Aufenthaltsqualität an Bushaltestellen zu steigern.“

Der Aktionstag ist ein öffentlichkeitswirksamer Auftakt, aus dem längerfristiges Engagement entstehen kann. Die Nutzerinnen und Nutzer von Bus und Bahn erhalten die Möglichkeit, ihre Stimme einzubringen und sich mit anderen Betroffenen zu vernetzen. Politische Parteien und Interessensverbände haben Gelegenheit, ihr Engagement in diesem Bereich sichtbar zu machen. Gemeinsam können auf diese Weise Schritte für neue Wartehäuschen auf den Weg gebracht werden, damit in Zukunft niemand mehr im Regen stehen muss.

Der Aktionstag wird unterstützt von Vertreterinnen und Vertretern der Ortspolitik, sowie dem Seniorenbüro Mengede.