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An diesen Orten gibt es bereits Freifunk: MitmacherInnen stellen sich vor

An verschiedenen Schaufenstern entlang der Westerfilder Straße prangt seit einiger Zeit ein auffälliger Aufkleber: „Hier freies WLAN!“.

Dies ist der erste sichtbare Erfolg der neugegründeten Freifunk-Initiative Westerfilde-Bodelschwingh. Bereits an sieben Standorten im Stadtteil Westerfilde-Bodelschwingh kann man das offene Funkinternet ausprobieren und drauflossurfen. Und es werden stetig mehr.

Dahinter steckt das Prinzip von Freifunk, einem deutschlandweit aktiven Verein mit hunderten lokalen Initiativen zur Förderung des freien Internets. „Freifunk ist eine Geste der Gastfreundschaft, ein digitales Glas Wasser für jeden“, bringt Maximilian Schmies vom Projekt DoNaPart das simple Motto der Bewegung auf den Punkt. Denn Freifunk ist kostenfrei und ohne Risiko für die NutzerInnen und die AnschlussinhaberInnen.

In der folgenden Fotogalerie möchten wir vorstellen, an welchen Orten in Westerfilde-Bodelschwingh man bereits vom Freifunk profitieren kann:

Hinter dem Projekt steckt die ehrenamtliche lokale Freifunk-Initiative. Seit Anfang des Jahres wendet sie sich an Gewerbetreibende und interessierte BewohnerInnen und unterstützt bei der Aufstellung von Routern.

An jedem dritten Dienstag im Monat treffen sich engagierte UnterstützerInnen im Quartiersbüro (Westerfilder Str. 23), um die Verbreitung zu fördern, nächste Schritte zu planen und neue Freifunk-Router zu installieren. Dabei ist jeder Beitrag willkommen und kann zum Gelingen beitragen. Ganz egal ob man Fachwissen mitbringt oder noch gar keine Ahnung von Technik und Internet hat, ob man viel Zeit hat oder wenig, ob man eine feste Rolle übernehmen oder nur mal reinschnuppern möchte. Die nächsten Treffen sind am 16.10., 20.11., sowie 18.12., jeweils von 17:30 – 19:00 im Quartiersbüro.

Zur Erweiterung des Netzwerks ist die Freifunk-Initiative stets auf der Suche nach Gewerbetreibenden, die bereit sind, einen Freifunk-Router bei sich aufzustellen. Der Aufwand ist überschaubar im Vergleich zum großen Nutzen für die KundInnen und Gäste – ganz zu schweigen vom guten Gefühl, etwas Gemeinnütziges zu tun. Die Finanzierung der Router wird dabei vom Stadtteilfonds Westerfilde-Bodelschwingh übernommen, dessen Jury das Projekt finanziell fördert.

Mehr Informationen und Ansprechpartner gibt es unter: Freifunk für Alle

Seniorinnen und Senioren zeigten sich interessiert an einer „Fahrradrikscha für Westerfilde-Bodelschwingh“

Zu einem lockeren Austausch zum Thema „Fahrradrikscha für Westerfilde-Bodelschwingh“ kam es am vergangenen Donnerstag zwischen einigen Seniorinnen und Senioren des Quartiers und den Mitarbeitern des Projektes DoNaPart (Dortmund – Nachhaltigkeit – Partizipation) im Rahmen des Seniorenfrühstücks. Es wurde hierzu ein reichhaltiger Informationsstand aufgebaut und eine Fahrradrikscha präsentiert. Der Großteil der Besucherinnen und Besucher war sich darüber einig, dass Sie gerne das Angebot von Ausfahrten mit einer Fahrradikscha ausprobieren würden. Auch Akteuere der Altenhilfe kamen zum Austausch in die Noah Gemeinde und bekundeten ihr Interesse.

Die Idee hierzu entstammt dem Programm ‚Radeln ohne Alter‘, mit dem an verschiedenen Standorten in Deutschland ein Service für Menschen aufgebaut wird, die selbst zwar nicht Radfahren können, aber trotzdem gerne Ausflüge mit dem Fahrrad zu unternehmen möchten. All diejenigen, die selbst nicht gut zu Fuß sind, können so Natur, Kultur und neue Orte mit etwas Fahrtwind erleben.

Im nächsten Schritt spricht das Projekt DoNaPart nun Vereine und Akteure der Altenhilfe an, um gemeinsam ein ähnliches Angebot für Westerfilde-Bodelschwingh mitaufzubauen. Falls Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich gerne unverbindlich an Jan Eickhoff vom Projekt DoNaPart (jan.eickhoff@fh-dortmund.de).

Organisiert wurde der Austausch in Kooperation mit dem Seniorenbüro Dortmund-Mengede.

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Stromsparwettbewerb in Westerfilde-Bodelschwingh

Die Begriffe Energiewende, Umweltschutz und Nachhaltigkeit begegnen uns im Leben mittlerweile täglich. Es kann ganz einfach sein, einen eigenen Beitrag dafür zu leisten. Wir wollen zeigen, dass schon mit kleinen Handgriffen im Alltag Strom und somit auch Geld gespart werden können. Deshalb laden wir Sie dazu ein, an unserem Stromsparwettbewerb teilzunehmen! Die Teilnahme ist kostenlos und es winken tolle BVB-Fanartikel als Gewinn!

So funktioniert der Wettbewerb:

Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen, die jeweils 2 Wochen andauern. Zu Beginn wird der Caritasverband Energiesparservice e.V. Ihren aktuellen Stromverbrauch messen. 2 Wochen danach findet eine Zwischenmessung statt, um Ihren Stromverbrauch in der ersten Wettbewerbsphase zu ermitteln. Dabei wird der Caritasverband eine Energiesparberatung mit Ihnen durchführen und Ihnen Tipps geben, wie Sie individuell Strom einsparen können. Nach der zweiten Wettbewerbsphase, also nach insgesamt 4 Wochen, wird erneut Ihr Stromverbrauch gemessen. Dies dient als Grundlage für die Ermittlung unseres Gewinner-Haushalts.

Der Stromsparwettbewerb auf einen Blick:

  • Insgesamt 4 Wochen Wettbewerbszeitraum im November 2018
  • Zu Wettbewerbsbeginn: Erste Messung des Stromverbrauchs
  • Nach 2 Wochen: Zwischenmessung – Ermittlung des Verbrauchs für den 1. Zeitraum
  • Nach 4 Wochen: Finale Messung und Auswertung der Ergebnisse
    • insgesamt 3 Messungen
  • Dezember 2018: Bekanntgabe des Gewinner-Haushalts und Preisverleihung

Wer kann teilnehmen?

Alle interessierten Haushalte aus Westerfilde und Bodelschwingh.

Was kann man gewinnen?

Ein Fan-Paket des BVB (mit Schal, Handtuch, Tasse, etc.) und ein Vereins-Trikot des BVB, das wir in Absprache mit der Gewinnerin oder dem Gewinner in der passenden Größe bestellen.

Kurze Rückmeldungen bitte bis zum 20. Oktober 2018.

Kontakt: Sarra Amroune (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie), sarra.amroune@wupperinst.org, Tel.: +49 202 24 92 -212.

Wenn Sie weitere Fragen oder Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich gerne bei uns oder kommen Sie in unsere Sprechstunde (Di: 15-18 Uhr & Do: 10-13 Uhr) im Quartiersbüro Westerfilde (Westerfilder Straße 23). Wir freuen uns auf Sie!

Nachbericht zur „Radtour des Wandels“

Am Freitagnachmittag des 03.08.2018 haben sich bei bestem Sommerwetter etwa 25 interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer aus Westerfilde, Bodelschwingh und Umgebung auf die „Radtour des Wandels“ begeben. Ziel der Tour war es, Orte und Schauplätze ins Licht zu rücken, an denen sich in den letzten Monaten und Jahren Veränderungen durch das Engagement verschiedenster Akteure ereignet haben. Um kurz nach 16 Uhr startete die bunt gemischte Gruppe nach einer kurzen Begrüßung am Quartiersbüro auf der Westerfilder Straße 23, welches gleichzeitig die erste von insgesamt 9 Stationen der ca. 15 Kilometer langen Tour darstellte.

Im Anschluss daran ging es in die benachbarten Wohnungsbestände des Wohnungsunternehmens Vonovia. Hier informierte Christoph Schedler vom Quartiersmanagement Westerfilde-Bodelschwingh die Menschen unter anderem über das Gartenprojekt „PikoPark“, ein gemeinschaftlich entwickelter, naturnaher Park, sowie über die teilweise künstlerisch neu gestalteten Fassenden der Wohngebäude, dessen Ausgestaltung im Rahmen einer Beteiligungsaktion mit den Menschen aus dem Stadtteil erarbeitet wurde. Darauf folgte die nächste Haltestation auf dem Westerfilder Marktplatz. Im Fokus standen hier die im August letzten Jahres von DoNaPart und Dank vieler helfender Hände umgestalteten Pflanzenkübel.

Von dort aus machte sich die Gruppe entlang der Westhausen Grundschule auf zur vor Kurzem eröffneten Radwerkstatt Westerfilde, die von nun an jeden Donnerstagnachmittag im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr öffnet, um gemeinschaftlich defekter Räder zu reparieren. Auf dem Weg dorthin bestaunten alle Mitfahrerinnen und Mitfahrer das neue Gemälde an der Außenwand des Schulgebäudes. Dieses wurde von einem Graffiti-Künstler in gemeinsamer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Schule entworfen.

Nach einem kurzen Trinkstopp an der Radwerkstatt ging es zurück auf die Räder in Richtung Station Nr. 7, dem Forsthaus Rahm. Dort erwartete die Gruppe bereits Anja Köhler und Thomas Kuss, Mitglieder des Imkervereins Derne. Sie erklärte, dass sich das Forsthaus aktuell in Sanierungsarbeiten befindet und es zukünftig sehr vielseitig genutzt werden soll. Unter anderem als außerschulischer Lernort für Kinder und Jugendliche, als Schulungsort für angehende Jäger sowie als Ausstellungsort für Naturpräparate. Was mit Bienenhonig alles möglich ist offenbarte sie der Gruppe mit einer Runde selbst hergestellter Müsliriegel mit Nordstadt-Honig! Sehr lecker!

Vom Forsthaus ging es bereits zur vorletzten Station, zum etwa Kilometer entfernten  Gut Königmühle. Judith Hesselink von der Stiftung help and hope begrüßte die Gruppe auf dem großen Gelände und nahm sie mit auf eine Reise der Veränderung des unter Denkmalschutz stehenden Guts. Heute ist es ein abenteuerlicher Ort, der insbesondere für Kinder und Jugendliche tolle natur- und tierpädagogische Angebote anbietet.

Etwas abgekühlt vom Schatten der großen Bäume auf dem Gut Königsmühle setzten sich die Radfahrerinnen und Radfahrer dann ein letztes Mal in Bewegung. Die Schlussetappe führte entlang des Emscher-Radweges zur Endstation der Tour, dem Hof Emschertal. Dort informierte Dirk Warmbier von den Emscher-Falken zunächst über die Historie und Funktion des benachbarten Hochwasserrückhaltebeckens. Zudem erklärte er, dass sich der zwischen Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel-Ickern liegende Hof inzwischen zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat, insbesondere für Radfahrer. Einen großen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat auch die ehrenamtliche Arbeit der Emscher-Falken. Regelmäßig werden vielfältige, naturnahe Angebote für Kinder und Jugendliche angeboten, wie z. B. Rallyes zur Erkundung der Umgebung und gemeinschaftliches Gärtnern und Handwerken.

Nach den vielen Informationen klang der Abend in geselliger Runde und einem kalten Getränk bei zahlreichen Gespräche über das Gesehene und Erlebte aus. Das Organisationsteam, bestehend aus dem Projekt “nordwärts“-Teilprojekt DoNaPart, dem Quartiersmanagement Westerfilde-Bodelschwingh sowie den Emscher-Falken, möchte sich bei allen Mitfahrerinnen und Mitfahrern herzlich bedanken und hofft auf eine baldige Wiederholung, vielleicht ja im Frühling 2019 bei etwas angenehmeren Temperaturen und bereits noch weiter fortgeschrittenen Projekten.

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Radtour des Wandels – Westerfilde-Bodelschwingh und Umgebung entdecken

Im Rahmen des „nordwärts“-Präsentationsjahres wird am Freitag, den 3. August, im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr eine Radtour für Jung und Alt durch die Stadtteile Westerfilde und Bodelschwingh sowie deren Umgebung stattfinden.

Die Tour rückt Orte und Schauplätze ins Licht, an denen sich in den letzten Monaten und Jahren Veränderungen durch das Engagement verschiedenster Akteure ereignet haben. An jedem Schauplatz wird ein kurzer Halt gemacht, um über die Veränderungen zu berichten und diese für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebbar zu machen. Für Kinder wird eine spannende Rally vorbereitet sein. Stopps sind u.a. geplant in der neuen Radwerkstatt, im Wohnungsbestand der Vonovia, auf dem Westerfilder Marktplatz und am Forsthaus Rahm.

Start- und Treffpunkt ist das Quartiersbüro auf der Westerfilder Straße 23. Das Ziel der knapp 15 km langen Tour ist der Hof Emschertal. Zum Abschluss der Tour können sich die Teilnehmer*innen hier bei Speisen und Getränken über das Erfahrene und Erlebte austauschen oder Beim Bogenschießen ausprobieren. Gegen 19:30/20:00 Uhr wird eine gemeinsame Rückfahrt zum Quartiersbüro angeboten. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, die Rückfahrt vom 2,5 km entfernten Bahnhof Mengede abzukürzen.

Organisiert wird die Radtour von uns, dem Quartiersmanagement Westerfilde-Bodelschwingh sowie den Emscher-Falken. Bei Rückfragen zur Tour schicken Sie uns gerne eine Mail an donapart@stadtdo.de oder rufen uns an: 0231-5027674. Über eine Anmeldung würden wir uns freuen, zwingend erforderlich ist diese jedoch nicht. Unbegleitete Kinder können an der Tour teilnehmen, spätestens zum Start der Tour muss jedoch eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegen.